Noch vor kurzem war ChatGPT in aller Munde, inzwischen steht der KI-Assistent aber aus verschiedenen Gründen in der Kritik. Doch auf KI verzichten musst du deshalb auf keinen Fall! In diesem Beitrag stellen wir dir daher drei Plattformen vor, die dein Lernen und deine Recherche revolutionieren.
Was spricht gegen ChatGPT?
Der erste Hype um ChatGPT ist abgeflacht und vielen fallen immer merh Schwächen des KI-Assistenten auf. Da wären beispielsweise die sogenannten Halluzinationen, bei denen sich die KI Quellen und Fundstellen (zB von Gerichtsurteilen) einfach ausdenkt. Die KI ist zudem darauf ausgelegt, deine Aussagen zu bestätigen. ChatGPT bastelt Antworten, die dir als User gefallen, aber nicht unbedingt der Wahrheit entsprechen. Viele Nutzer stören sich zudem daran, dass der Chef von Open AI, dem Unternehmen hinter ChatGPT, 25 Millionen Dollar für Trumps Wahlkampf gespendet hat.
Es wird also Zeit, den Blick auf andere Plattformen zu werfen, die dein Jurastudium auf ein neues Level haben können.
1. Perplexity
Auf den ersten Blick unterscheidet sich Perplexity optisch kaum von ChatGPT. Anders als ChatGPT basiert die KI aber auf vielen verschiedenen Sprachmodellen. Während ChatGPT als Kommunikationstool oft lange Dialoge mit seinen Nutzern hält, ist Perplexity als Recherchetool darauf ausgelegt, kurze Antworten mit der Angabe von Quellen zu geben.
Besonders praktisch: Die KI hat einen Suchmodus namens “Lerne Schritt für Schritt”, in der sie Sachverhalte detailliert erklärt. Die KI kann dir zudem Quizzes erstellen, indem du dein Wissen überprüfen und den Schweregrad der Fragen anpassen kannst.

2. Notebook LM
Ich wünschte, dieses Tool hätte es schon viel früher gegeben – ich hätte Unmengen an Zeit gespart! Bei Notebook LM kannst du dir Dokumente oder Suchanfragen als Audio, Video, Mindmap, Bericht oder Karteikarte zusammenfassen lassen. Die Qualität der Unterlagen überzeugt, insbesondere die Audiodateien sind von Lernpodcasts kaum zu unterscheiden. In der Bezahlversion gibt es zudem die Möglichkeit, Infografiken und Tabellen zu erstellen. Die App verlinkt außerdem, welche Quellen sie als Grundlage benutzt.
Besonders praktisch: Mit der KI kannst du in kürzester Zeit Lernmaterialien erstellen, die auf dich und deinen Lernstil zugeschnitten sind.

3. Beck-Chat
Die KI von beckonline ist ein guter Startpunkt für eine Recherche. Sie benutzt nur Quellen, die auf der Plattform existieren und verlinkt diese. Allerdings lohnt es sich, die Quellen zu prüfen, denn bei besonders seltenen Fragen liest die KI Dinge in ihre Quellen hinein, die dort nicht unbedingt stehen. Für die klassischen Fragen aus dem Studium, zu denen viel Literatur existiert, eignet sie sich jedoch allemal.
Besonders praktisch: Du findest in kürzester Zeit eine Menge zitierfähiger Fundstellen aus dem deutschen Recht – ein Gamechanger für Haus- und Seminararbeiten.

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