Lernpläne: Die Wunderwaffe eines Jura-Studierenden (+free Template)

Schon seit Beginn meines Studiums haben mir Lernpläne enorm geholfen – umso überraschter war ich, als ich hörte, dass viele Studierende keine Lernpläne benutzen. Ins Blaue hinein lernen ist nicht nur stressig, sondern birgt auch die Gefahr, ganze Themenblöcke zu vergessen. Deshalb will ich dir heute vorstellen, wie ich meine Lernpläne erstelle und warum sie meine Produktivität enorm steigern. 

Warum ein Lernplan? 

Natürlich nimmt das Erstellen eines Lernplans etwas Zeit in Anspruch. Davon solltest du dich aber auf keinen Fall abschrecken lassen, denn ein Lernplan bietet viele Vorteile: 

  • Du behältst stets den Überblick
  • Du siehst deinen Lernfortschritt
  • Du bist dir sicher, dass du nichts vergisst
  • Du bleibst motiviert 

Wann sollte ich einen Lernplan erstellen? 

Um dich gut und verhältnismäßig stressfrei auf eine Klausur vorzubereiten, fängst du am besten einige Wochen vorher an. Schließlich braucht es Zeit, sich mit allen Themen vertraut zu machen und sie anhand von Fällen zu üben. Für Anfängerklausuren habe ich oft drei bis vier Wochen im Voraus angefangen zu lernen. Allerdings gibt es hier kein Richtig oder Falsch, manche Studierende arbeiten innerhalb von einigen Tagen ein Skript durch und bestehen die Klausur, andere Lernen Monate im Voraus und fallen durch. Wichtig ist letztlich nur, alle Themen, die Gegenstand der Klausur sein könnten, vor der Prüfung geübt zu haben.

Wie erstellst du einen optimalen Lernplan?

Wie dein Plan aussieht, hängt von deiner Lernweise ab. Du kannst deinen Plan ganz einfach deiner Lernmethode anpassen.

Meine Taktik sieht in der Regel wie folgt aus: 

  1. Ich persönlich lese mir gerne in einem Skript oder Buch die Grundlagen an, 
  2. dann schreibe ich mir die wichtigsten Dinge dazu auf, 
  3. erstelle Karteikarten mit den wichtigsten Definitionen 
  4. und löse zu guter letzt (möglichst viele) Fälle.  

Genau so baue ich mir den Lernplan daher auf: In die linke Spalte einer Tabelle schreibe ich ausführlich alle Themen inklusive aller Problem- oder Streitfragen. In der oberen Zeile füge ich dann die Kategorien: Skript, Notizen, Karteikarten, Fälle auf. 

Wenn du noch genauer vorgehen möchtest, kannst du in den Plan genaue Daten eintragen, an denen du ein bestimmtes Thema lernen möchtest. 

Ich persönlich sehe davon meistens ab, denn es setzt mich unter Druck. Außerdem fällt es mir an manchen Tagen leicht, mich lange zu konzentrieren, dann arbeite ich so viel wie möglich von meiner Liste ab. An anderen Tagen mache ich dafür vielleicht weniger. Im Endeffekt geht es schließlich nur darum, bis zur Klausur alle Themen abgearbeitet zu haben. 

Hier habe ich dir eine Vorlage erstellt, um dir ein wenig Zeit zu sparen. Schreib uns gerne auf Instagram @goldwaage.jura, was du von Lernplänen hältst- oder falls du weitere Ideen für noch bessere Lernpläne hast.