Trotz Lernstress bei Laune bleiben? – Meine sechs Tipps

Vielleicht kennst du das: die ersten Wochen des Semesters verlaufen entspannt und ohne viel Lernaufwand. Bis du plötzlich in den Kalender schaust und siehst, bis zur nächsten Klausur sind nur noch wenige Wochen Zeit. (An unserer Uni schreibt man die Klausuren übrigens während des Semesters, im Abstand von einigen Wochen)

Früher hat mich das wahnsinnig nervös gemacht, ständig Deadlines und Prüfungen im Hinterkopf zu haben und schlagartig viel Zeit in der Bibliothek zu verbringen. 

Das führte oft zu Stress und Folgeerscheinungen, wie Kopfschmerzen, Verspannungen und nicht selten innerer Unruhe. 

Während der letzten Semester möchte ich behaupten, habe ich jedoch eine Routine entwickelt und einige Kniffe gelernt, die Prüfungsphasen um einiges leichter machen. Diese möchte ich heute mit dir teilen. 

1. Gut planen Setze dir am Anfang der Woche realistische Ziele und notiere feste Lern- und Pausenzeiten in deinen Kalender. So überlässt du nichts dem Zufall und hast, wenn du die eine Auszeit nimmst, kein schlechtes Gewissen. 

2. Ein großer Wocheneinkauf  Es gibt wenig, was meine Stimmung so schnell kippen lässt, wie ein leerer Magen. Nach einem langen Tag in der Bibliothek nach Hause zu komme und nichts zu Essen im Kühlschrank zu finden ist für mich ein absoluter Albtraum.

Deswegen mache ich in arbeitsintensiven Zeiten gerne einen großen Wocheneinkauf (und wenn ich ganz besonders ambitioniert bin, koche ich sogar schon ein Gericht vor). So muss ich mir nach getaner Arbeit nicht noch den Kopf darüber zerbrechen, was ich koche oder mir zum dritten Mal in der Woche einen Döner holen. 

Photo by cottonbro on Pexels.com

3. Top Drei des Tages  Den Tipp habe ich aus einem Podcast von Mia Keller, der Betreiberin des Erfolgsblogs Kochkarussel. Ihr Produktivitätshack ist so einfach wie genial. Statt ellenlangen To-Do-Listen notierst du dir täglich deine Top Drei Dinge, die du erledigen möchtest. Das sind sozusagen die Pflichtübungen, alles was du darüber hinausgehend machst ist Kür. 

Ich nutze diese Technik jetzt seit einigen Wochen und bin so viel motivierter und produktiver. Denn durch diese überschaubare Menge an Aufgaben bist du nicht schon morgens gehemmt, überhaupt anzufangen und hast auch einen Schutzmechanismus, der dich vor Überarbeitung bewahrt. 

4. Schöne Dinge einplanen  Auch wenn du einen vollen Stundenplan hast – vergiss nicht, dir täglich Zeit für ein paar schöne Erlebnisse zu nehmen. Triff Freunde, lies ein gutes Buch, schau einen Film, mach einen Spaziergang, …. Das ganze muss weder teuer noch zeitintensiv sein: Schon eine gemütliche Mittagspause mit KommilitonInnen, eine halbstündige Auszeit im Park oder einem Café können aus einem stressigen einen erholsameren Tag machen. 

Photo by Laura Stanley on Pexels.com

5. Genug schlaf Zugegeben, das ist wirklich kein Geheimtipp… Aber obwohl wir alle wissen, wie essentiell guter Schlaf für die Gemütslage und die Konzentrationsfähigkeit sind, neigen viele von uns dazu, Schlaf als erstes zu vernachlässigen, wenn viel ansteht. Dabei ist nichts frustrierender, als kaputt in der Bibliothek zu sitzen und den gleichen Satz zum vierten Mal zu lesen, weil einem vor Müdigkeit die Augen zufallen. Also: arbeite lieber ein, zwei Stunden weniger, dafür aber im wachen Zustand. 

6. Fortschritt festhalten Notiere dir in regelmäßigen Abständen, was du schon geschafft hast. Durch die Fülle des Lernstoffs verliert man in Jura schnell den Überblick über all die Dinge, die man schon verstanden und gelernt hat. Es schadet deshalb nicht, regelmäßig zum eigenen Cheerleader zu werden und sich selbst vor Augen zu führen, wie weit man es schon geschafft hat.

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