Legal Bookclub: Der Prozess

Ein Roman von Franz Kafka (Unbezahlte Werbung)

Im August stellen wir euch Kafkas „Der Prozess“ für den Legal Bookclub vor. 

Der Bankangestellte Josef K. wird eines Morgens von Wächtern in seinem Haus geweckt, die ihm verkünden, dass er von nun an verhaftet sei und ein Strafprozess gegen ihn laufen würde. K. versucht daraufhin angestrengt, herauszufinden, auf welcher Grundlage er verhaftet wurde und wie er einer Verurteilung entkommen kann. Trotz seiner Verhaftung bleibt K. auf freiem Fuß und erlebt allerlei sonderbare Momente auf dem Weg zur Wahrheitsfindung. 

Dieser Roman ist anders als die bisher von uns vorgestellten, da er sich gewissermaßen in einer Parallelwelt abspielt, die LeserInnen sowohl verwirrt als auch nachdenklich stimmt.

Oft bleibt das Gefühl zurück, dass Kafka mehr Fragen aufwirft, als er beantworten kann. Sein Roman lebt von dem Unausgesprochenen und dem Mysterium, das Kafka hinterlässt.

Faszinierend fand ich die sprachliche und kulturelle Reise in die Vergangenheit, auf die man sich beim Lesen dieses mehr als einhundert Jahre alten Buches begibt. „Der Prozess“ lebt von der Interpretation jeder lesenden Person – ob man das Werk als Gesellschaftskritik oder als ein sehr persönlich, fast schon autobiografisch angelehntes Werk Kafkas verstehen möchte. 

„Das Gericht will nichts von dir. Es nimmt dich auf, wenn du kommst, und es entlässt dich, wenn du gehst.“

Zitat aus „Der Prozess“, Kapitel 9

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